Gängige Audiodateiformate

++------Ganz gleich ob Sie Musik hören, einen Soundtrack für Ihr Heimkino auswählen oder eine Radiosendung aufzeichnen, es steht eine große Vielfalt an Audiodateiformaten zur Verfügung. Für manche Menschen scheint es selbstverständlich, ein bestimmtes Format zu verwenden, aber darauf gibt es keine vernünftige Antwort. Alles hängt von Ihrem Festplattenspeicher ab und ob Ihre Audio-Software die Datei unterstützt. Nachstehend haben wir die Unterschiede zwischen beliebten Formaten dargestellt und die Vor- und Nachteile analysiert. 


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Verlustbehaftete Dateiformate
Diese komprimierten Dateien haben zwar eine niedrigere Klangqualität, benötigen aber viel weniger Speicher und werden von den meisten Audio-Playern unterstützt. Die von Streaming-Software wie Pandora und Spotify verwendete, verlustbehaftete Komprimierung erreicht ihre kleine Größe durch Löschen von Datenstücken der Originaldatei, während der ungefähre Sound erhalten bleibt. 

MP3: Das mit Abstand beliebteste Audioformat, MP3, wurde in der Hochphase von Napster berühmt. MP3s können mit einer Reihe von Bitrates erstellt werden, meistens werden aber 128, 192, oder 320 kbps genutzt. Amazon und viele anderen Media Stores nutzen immer noch MP3 als ihr Standardformat und für den durchschnittlichen Hörer reicht die Qualität vollkommen aus 

AAC: Die Apple Version von MP3 heißt AAC (oder Advanced Audio Coding) und ist im Music Store das primär verkaufte Format. Als bessere Version von MP3 ist AAC allgemein ein hochwertigeres Format mit der üblichen Bitrate von etwa 256 kbps. YouTube nutzt auch AAC-Konvertierung für das auf seine Server hochgeladene Audio. 

WMA: Schließlich ist Windows Media Audio das eigene Format von Microsoft und obwohl es von vielen Programmen, wie MP3, nicht unterstützt wird, ist es dennoch äußerst praktikabel. 

Verlustfreie Dateiformate
Im Gegensatz zu verlustbehafteter Kompression erhalten verlustfreie Dateien alle Original-Audiodaten und haben daher normalerweise einen viel besseren Klang. Dieser Ansatz hat jedoch viel größere Dateigrößen zur Folge, sodass er für den durchschnittlichen Audio-Player oder das Smartphone nicht ganz realistisch ist. 

FLAC: Steht für Free Lossless Audio Codec, FLAC ist das gängigste verlustfreie Dateiformat. Obwohl es von iTunes nicht unterstützt wird, gibt es dafür viele Programme und der Sound ist um einiges beeindruckender wie bei MP3. Sie erhalten in der Tat einen Klang in CD-Qualität mit der Größe von 40-50% einer unkomprimierten Datei. Es unterstützt auch Metadaten, sodass Sie Informationen zum Song hinzufügen und ihn in die Datei einbetten können. 

ALAC: Dies ist die Apple Version des FLAC-Formats (Apple Lossless Audio Codec), einer Open Source, und kann auf physischen CDs gerippt werden. 

Unkomprimierte Dateiformate
Letztendlich sind unkomprimierte Dateien exakte Kopien des Original Audio ohne reduzierte Größe. Somit sind sie die größten und hochwertigsten verfügbaren Formate. Es macht vielleicht keinen Sinn, unkomprimierte Dateien auf Ihren MP3-Player zu übertragen, doch für die Archivierung von Audio oder DJing auf einem großartigen Soundsystem sind sie die beste digitale Option.    

WAV: Trotz seiner Größe erfreut sich das Waveform Audio-Dateiformat größter Beliebtheit. Das von Microsoft und IBM im Jahr 1991 entworfene Format bewahrt Audio in CD-Qualität und kann auf fast jeder Software abgespielt werden. Im Gegensatz zu anderen Audio-Dateiformatenbietet WAV keinen vollständigen Support für Metadaten. Das bedeutet, dass Sie wahrscheinlich Informationen, die sich auf den Song beziehen, in den Dateinamen selbst integrieren müssen. 

AIFF: Weil Apple kein FLAC unterstützt, kaufen Nutzer von iTunes, die unkomprimiertes Audio wünschen, ihre Musik stattdessen in AIFF (Audio Interchange File Format). Dies ist das eigene Format von Apple und mit der Qualität von WAV und FLAC vergleichbar.  

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