Eine DSLR-Kamera verwenden

Heutzutage können ehrgeizige Fotografen hoch professionelle Bilder mit einer digitalen SLR-Kamera erstellen. Diese Technologie war damals unerschwinglich, liegt nun aber für viele Kunden im Bereich des Möglichen. Sie kann einschüchternd wirken, aber mit genug Übung kann jeder lernen, wie eine DSLR-Kamera für persönliche Projekte verwendet wird. Nachstehend haben wir die Grundfunktionen aufgezeigt und wie Sie von den manuellen Einstellungen profitieren, die eine bemerkenswerte Kontrolle über Ihr endgültiges Bild bieten.   


Sie benötigen Bilder für Ihr Projekt? Shutterstocks beeindruckendes Archiv mit mehr als 70 Millionen Bildern kann Ihnen dabei helfen! Sehen Sie selbst, was unser Archiv zu bieten hat.


Wie funktioniert eine DSLR?
DSLR ist die Abkürzung für "digitale Spiegelreflexkamera", was bedeutet, dass sie das klassische Design der Spiegelreflexkameras nutzt, aber zusätzlich mit einem digitalen Bildsensor ausgestattet ist. Eine DSLR nutzt nur ein Objektiv, das Sie aber normalerweise durch vielerlei Objekttypen ersetzen können. Die meisten Modelle verfügen über einen Standard Sucher und ein LCD-Display, die für den Fall, dass der Sucher nicht zugänglich ist, nützlich sind. Viele nach 2008 hergestellten DSLR-Kameras können auch ein hochauflösendes Video aufnehmen, wodurch sie eine beliebte Auswahl für Indie-Filmemacher wurden. 

Aufnahme-Modi
Bevor Sie lernen, wie eine DSLR-Kamera im manuellen Modus verwendet wird, gibt es auch ein paar andere, für Anfänger einfachere Aufnahme-Modi. Damit können Sie schnell eine Einstellung wählen, sodass Sie die Aufnahme nicht verpassen. Sie sind auch ein großartige Ausgangspunkt, um sich mit einer neuen Kamera vertraut zu machen. Nach ein paar Aufnahmen im Automatik-Modus, versuchen Sie, mit diesen Einstellungen zu experimentieren:

  • Blendenautomatik: Dieser halbautomatische Modus ermöglicht die Feinabstimmung Ihrer Belichtungszeit (wie lange Ihr Verschluss für ein Foto offen bleibt) und die Kamera achtet auf die Blende.

  • Blendenpriorität: Wie bei Blendenautomatik können Sie mit diesem Modus die exakte Blende einstellen (die Lichtmenge, die durch Ihren Verschluss eindringen kann), während die Kamera eine geeignete Belichtungszeit ausrechnet.

  • Programm: Dieser Modus schließt die Lücke zwischen halbautomatischer und komplett manueller Steuerung. Wenn Sie die Belichtungszeit oder die Blende ändern, passt Ihre DSLR die entsprechenden Einstellungen an, um die selbe Belichtung beizubehalten. Diesen intelligenten Modus können Sie verwenden, wenn Sie die Welt der manuellen Fotografie ausprobieren möchten.   

  • Manuell: Dieser Modus bietet schließlich vollständige Kontrolle über Ihre Kamera. Um sich an die richtige Belichtung zu gewöhnen, verfügen DSLRs normalerweise über eine Belichtungsanzeige im Sucher, den Sie als Richtlinie verwenden können. Sie können aber dennoch Ihre gewünschte Einstellungen auswählen. 


ISO-Empfindlichkeit einstellen
Nachdem Sie sich mit den wesentlichen Kameramodi vertraut gemacht haben, ist es ratsam, mit den ISO-Empfindlichkeits-Einstellungen zu experimentieren. Je höher die ISO-Empfindlichkeit Ihrer Kamera ist, desto empfindlicher reagiert sie auf Licht. Wenn Sie zum Beispiel ein Foto mit einer geringen ISO-Empfindlichkeit (ungefähr 100) und dann eines mit der höchsten Empfindlichkeit (ungefähr 800) aufnehmen, können Sie sofort den Unterschied erkennen. 

Die Aufnahme mit einer geringen ISO hat wahrscheinlich weniger Pixelierung, sorgt aber dafür, dass die Kamera eine geringere Verschlusszeit nutzt, sodass sie wahrscheinlich unscharf ist. Dagegen ist das Bild mit hoher ISO bei schlechten Lichtverhältnissen schärfer. In den meisten Fällen sollten Sie die geringste ISO-Empfindlichkeit wählen, die genügend Licht einlässt und Ihr Bild nicht weichzeichnet. 

Ihre Blende einstellen
Unterdessen bestimmt die Blenden- (oder Objektiv-) Einstellung die Breite eines offenen Verschlusses. Sie wird mit der Blendenzahl "f/[Zahl]" gemessen, wobei "f" die Brennweite und die "Zahl" die Blendengröße ist. Das bedeutet, dass f/8 eine größere Blende als f/13 ist. Je größer die Zahl, desto kleiner die Blende. Diese Messung wird auch "Blendenwert" genannt. 

Mit einer großen Blende (d. h. niedriger Blendenwert) erhalten Sie eine bessere Tiefenschärfe, die den Bildhintergrund weichzeichnet.. Dagegen rückt eine Verringerung der Blende (Blendenwert erhöhen) mehr vom Bild in den Fokus, lässt aber auch weniger Licht in die Kamera eindringen. 

Ihre Belichtungszeit einstellen
Abschließend experimentieren Sie mit unterschiedlichen Belichtungszeiten, um die Performance Ihrer DSLR zu erkennen. Mit kurzen Belichtungszeiten können Sie ein sich schnell bewegendes Motiv mit scharfen Ergebnissen erfassen, doch es dringt weniger Licht in die Kamera ein, sodass das Bild relativ dunkel sein wird. Umgekehrt können lange Belichtungszeiten einen faszinierenden Weichzeichnen-Effekt schaffen, der Bewegung visualisiert (z. B. ein Gepard stürzt sich auf die Beute) und mehr Licht eindringen lässt. Somit ist dies eine intelligente Einstellung für sehr dunkle Umgebungen.

  • War dieser Artikel hilfreich?

Kann die Antworten nicht finden?