Ein Stop-Motion-Video erstellen

Im Gegensatz zu Computer-Animation ist das Erstellen von Stop-Motion-Videos relativ einfach. Jeder mit einer Kamera und einigen kreativen Ideen für eine Story kann sich beteiligen. Die Stop-Motion-Ausführung umfasst das Fotografieren eines Objekts (zum Beispiel eine Actionfigur), geringe Bewegungen, Schnappschuss eines weiteren Fotos und Wiederholung des Prozesses, bis Sie einen animierten Videoclip zusammengestellt haben.


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Nachstehend haben wir die wesentlichen Schritte zum Erstellen von Stop-Motion-Videos aufgezeigt. 

  1. Die Kamera vorbereiten: Sie benötigen keine besonders teure Kamera, um ein gutes Stop-Motion-Video zu erstellen. Eine durchschnittliche Webcam reicht aus. Wir empfehlen jedoch, ein Stativ oder ein spezielles Klebeband zu verwenden, um sicherzustellen, dass sich Ihre Kamera während der Aufnahme nicht bewegt. Jede plötzliche Kamerabewegung beeinträchtigt die Animation. Nach Einrichtung der Kamera stecken Sie sie einfach an Ihrem Computer an, damit die Software sie erkennen kann. 

  2. Die Software herunterladen: Es gibt für Mac und Windows einige unterschiedliche Stop-Motion-Programme, einschließlich iStopMotion, Boinx, Stop Motion Pro und iKITMovie. Tablet- und Mobiltelefonbenutzer können Stop-Motion-Videos auch mit Software wie Frameographer und Clayframes erstellen.

  3. Die Storyline planen: Danach müssen Sie die Hauptrollen für Ihren Film auswählen. Alles, was ausdrucksstark bewegt werden kann, ist für Stop-Motion ideal. Einige klassische Beispiele beinhalten LEGO, Actionfiguren, Knetmodelle und weitere Spielsachen, Sie können diese Grenzen aber gerne überschreiten. Wir empfehlen, dass Sie sich eine unkonkrete Handlung ausdenken, bevor Sie die Darsteller bewegen, um das Video konsistent zu halten. Es ist klug, vor der Aufnahme einige Storyboards zu zeichnen oder ein grundlegendes Script zu verfassen, bleiben Sie einfach auf Kurs.

  4. Die richtige Location finden: Im Gegensatz zu Live Action-Videos können Stop-Motion-Videos durch schlechte Beleuchtung oder eine wechselnde Kulisse ruiniert werden. Je kontrollierter Ihre Szene ist, desto besser wird sie aussehen. Sie können die Vorhänge zuziehen, um das natürliche Licht zu blockieren und dann eine nicht flackernde Lampe aufstellen, damit Ihr Bild einheitlich bleibt. Ihre Location sollte statisch sein, hängen Sie also eine Decke auf oder nutzen Sie eine LEGO-Szene als Filmkulisse.

  5. Aufnahme starten: Wenn alles bereit ist, können Sie mit den Schnappschüssen beginnen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Motion-Software ausgeführt wird und die Kameraaufzeichnung auf Ihrem Monitor sichtbar ist. Immer wenn Sie ein Foto aufnehmen, sollte es mithilfe der Software Ihrem aktuellen Video hinzugefügt werden. Nach der ersten Aufnahme bewegen Sie Ihre Darsteller ein wenig und nehmen ein weiteres Foto auf. 

Versuchen Sie, die Bewegungen der Darsteller ungefähr im gleichen Abstand zwischen Aufnahmen zu halten, es sei denn, sie sollen etwas anderes machen (z. B. laufen oder langsamer werden). Wenn die Animation langsamer aussehen soll, können Sie von jedem Bild eine (oder zwei) Kopien machen, sodass die Bewegung der Darsteller länger dauert. Auch längere Pausen können erzielt werden, wenn Sie ein Bild öfter als 6 Mal kopieren. Beachten Sie, dass es äußerst wichtig ist, dass Ihre Kamera während der gesamten Stop-Motion-Aufnahme fokussiert bleibt, andernfalls erhalten Sie einen unscharfen Flimmer-Effekt. 

Wenn Sie bezüglich eines bestimmten Bildes unsicher sind, können Sie auf der Software eine Vorschau erstellen, um sein Aussehen zu überprüfen, bevor Sie weitermachen. Denken Sie daran, Sie können ein Bild jederzeit löschen und durch ein besseres ersetzen. Viel Spaß!

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