Emotionen, Leistung, packende Storys – mit dem Thema Sport könnt ihr erfolgreich euer Marketing unterstützen. Mit Kampagnen zu großen Sport-Events, Sponsoring und starken, wirkungsvollen Bildern punktet ihr bei eurer Zielgruppe.

Fußball, Tennis, Leichtathletik: Das ganze Jahr über gibt es populäre Sport-Events, die sich auch in der Werbung und im Marketing widerspiegeln. Die visuelle Kommunikation wird daher regelmäßig von emotionalen und dynamischen Bildern und Videos zum Thema Sport bestimmt – ob bei Verkaufsaktionen, in unseren Social Media Feeds oder den traditionellen Medien. Die jährliche Endrunde der UEFA Champions League, kontinentale Fußballmeisterschaften oder die Olympischen Spiele: jede Jahreszeit hat ihre Lieblingssportart und bietet Marketern vielfältige Möglichkeiten.

Trendthema Sportfotografie

Das visuelle Sportfest hat bereits begonnen: „Game On“, einer der von Shutterstock aufgespürten Kreativen Trends 2020, zeigt: Die Suchanfragen nach Schlagwörtern wie Sport (+ 1.647 %), Laufen (+ 197 %), Fahrradfahren (+ 161 %), Boxen (+ 150 %) und Schwimmen (+ 120 %) sind stark angestiegen. Doch nicht nur zu den regelmäßigen großen Turnieren sind Marketer für gute Sportbilder zu begeistern. Denn „Sportfotografie kann Geschichten rund um Kraft und Ausdauer darstellen, die ein globales Publikum ansprechen. Schweiß und Schmerz, Sieg oder Niederlage – diese Bilder offenbaren die Entschlossenheit des menschlichen Geistes“, beschreibt der Trendreport die Faszination.

Bild von: Denis Moskvinov

Kein Wunder also, dass der Sport in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten Themen im Marketing wurde. Print- und digitale Kampagnen, Werbebroschüren oder Event-Sponsoring: Die unterschiedlichsten Kanäle nutzen heute sport-bezogene Inhalte, um die Marketingziele zu erreichen.


Globale Marken setzen auf Fußball

Aus europäischer Sicht ist der Fußball ein Paradebeispiel dafür. Der Einstieg von milliardenschweren Investoren, der Klubs in wertvolle Marken verwandelte sowie der Siegeszug von digitalen Medien und Social Media führten dazu, dass neue und junge Zuschauergenerationen auf der ganzen Welt begeistert werden konnten. Wenn ihr auf die Sponsorenliste der UEFA Champions League schaut, dann findet ihr dort traditionelle, globale Unternehmen wie Pepsi, Nissan und Mastercard, aber eben auch digitale Marken wie Playstation/PS4 oder Hotels.com.

Bild von: Sergey Nivens

Bei der UEFA Euro, der Fußball-Europameisterschaft, ist es noch deutlicher. Neben den Sponsor-Veteranen Coca-Cola, FedEx und Heineken werden auch große Digitalunternehmen für die Aufmerksamkeit der Zuschauer zahlen: Takeaway.com und Booking.com. Auffällig ist zudem das Engagement von Marken aus China. Das Sponsoring des UEFA-Nationalteam-Fußballs durch Alipay und Hisense zeigt, wie die Begeisterung von Millionen Zuschauern in China und ganz Asien für europäische Fußballklubs die finanziellen Aktivitäten der chinesischen Unternehmen antreibt.

Bild von: Impact Photography

Neben Bildern vom Fußball, von Toren und Teamgeist, die während der Finalrunden der Ligen und großen Turniere im Frühsommer besonders beliebt sind, konkurriert in dieser Zeit auch die Tour de France um das Interesse der Sportfans und der Sponsoren.


Sponsoring in Deutschland

In Deutschland ist Sponsoring ein Milliardengeschäft. Events, Ligen, Mannschaften oder Athleten – sie alle sind auf die Marketinggelder von großen und kleinen Unternehmen angewiesen. Laut einer Studie der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Salzgitter leisten sich über die Hälfte der größten deutschen Firmen ein Sport-Sponsoring. Ihre Ziele: Markenbekanntheit erhöhen, Kunden binden und gewinnen, Imagetransfer.

Die Deutsche Post DHL Group unterstützt zum Beispiel seit vielen Jahren den Deutschen Fußball Bund (DFB). Social Media-Beiträge, Artikel, Videos, Infografiken und Gewinnspiele des Gelben Riesen sind dabei oft Teil der kreativen Content Marketing-Kampagnen. VW ist nicht nur Sponsor des deutschen Teams, sondern unterstützt auch die Nationalmannschaften von Frankreich, Österreich, die Schweiz, Russland und Finnland. Zudem hat Audi vor kurzem seine Kooperation mit Bayern München bis 2029 verlängert – zu dem Millionenvertrag gehören auch Audi E-Trons für alle Lizenzspieler.


Sport-Sponsoring wird wirkungsvoller

Früher waren Sponsoren meist zufrieden, wenn ihre Namen und Logos bei großen Turnieren platziert waren, sie die Popularität eines Events für ihre Marketingkampagnen nutzen und Freikarten für ihre Kunden verlosen konnten. Diese Zeiten sind vorbei. Bier-Gigant Anheuser-Busch, einer der größten Sport-Sponsoren weltweit, setzt bei seinen Deals neuerdings auf ein anreiz-orientiertes Sponsoring-Modell. Dabei erhält eine Mannschaft oder Athletin zunächst nur einen Grundbetrag. Wenn sie sich für ein Finale qualifizieren oder ihre Fans aktivieren können oder wenn sie mit kreativen Social-Media-Kampagnen und anderen Aktivitäten ihre Follower begeistern – gibt es mehr Geld.

Bild von: SPF

Wie die individuelle Popularität von Sportlern auch den Sponsoren mehr Aufmerksamkeit bringt, zeigt das Beispiel von Pepsi. Das Unternehmen startete seinen Wettbewerb #PepsiCanBalance mit einem Video mit vier der größten Fußball-Stars der Welt: Lionel Messi, Mo Salah, Raheem Sterling und Paul Pogba. Später postete Pepsi weitere Inhalte auf den Social-Media-Kanälen der Stars, die selbst riesige Follower-Zahlen vorweisen können. Damit stieg nicht nur die Interaktion mit den Fans, sondern auch der Wert des Sponsorings des Unternehmens für die UEFA Euro. Ganz klar: Sponsoring-Deals erfordern in Zukunft mehr visuelle Kreativität.

Bild von: Rawpixel.com

In eurem Team: Shutterstock Editor

Im Sport geht es um Emotionen, Leistung und Können; er kann Wachstum, Teilhabe und Veränderung symbolisieren – seid also kreativ und überlegt euch, wie diese Konzepte zu eurer Marke oder euer nächsten Marketingaktion passen könnten. Übrigens: Nach einer Studie von Facebook, nutzen 90 % der Sportfans ein Mobilgerät als zweiten Bildschirm, wenn sie Sportereignisse im Fernsehen anschauen. Dort könntet ihr also auch eure Zielgruppe finden. Nutzt wirkungsvolle Fotos, Videos und Illustrationen, um Themen wie Wettbewerb, Können oder Teamgeist zu visualisieren.

Bild von: Jacob Lund

Dazu holt euch noch diesen Joker in die Mannschaft: Mit dem Shutterstock Editor könnt ihr alle Fotos und Vektor-Illustrationen schnell an eure Erfordernisse anpassen – egal ob es Inhalte von Shutterstock sind oder eure eigenen Bilder. Zudem erstellt ihr mit diesem Werkzeug ganz leicht individuelle Marketingmaterialien. Fügt einfach im Editor das Logo eures Unternehmens einem Bild hinzu oder platziert eure Marketingbotschaft über das Foto, um ein maßgeschneidertes Design zu gestalten. Von starker Typografie und tollen Designvorlagen bis zu anpassbaren Schriften und Rahmen: Der Shutterstock Editor hat jede Menge Bearbeitungswerkzeuge am Start – und er ist kostenlos.

Bild von: Archreactor

Sportmarketing für KMU

Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann Sportmarketing sehr wirkungsvoll dabei sein, die regionale Markenbekanntheit zu erhöhen und das Employer Branding zu unterstützen, um die Firma als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. So ist zum Beispiel auch der Druckdienstleister Flyeralarm im Sponsoring aktiv, er unterstützt regionale Fußballmannschaften in Deutschland und Österreich. Übrigens: Die Heavy Metal Band Iron Maiden ist Trikot-Sponsor des Londoner Klubs West Ham United. Aber auch ohne Sponsoring-Budget könnt ihr große Sport-Events und die Ausstrahlung des Sports für euer Marketing in verschiedenen Kanälen nutzen. Ihr organisiert ein sportliches Firmenturnier oder ein internes Tippspiel? Dann teilt doch die Stimmung mit euren Followern und Kunden.

Doch Vorsicht: manche sport-bezogene Begriffe, Designs oder Logos sind eventuell urheberrechtlich geschützt. Diese könnt ihr nicht einfach in eure Marketing-Designs einbauen. Am Ende noch ein praktischer Tipp vom Online Marketer eBay Advertising: In den Jahren 2018 und 2019 analysierten sie die Suchanfragen bei eBay und stellten fest, dass Fußballfans schon früh anfangen, nach Artikeln und Merchandise zum Thema Fußball zu schauen. Startet also nicht zu spät mit euren Kampagnen, wartet nicht bis zum Turnierbeginn, um eure Zielgruppen rechtzeitig zu erreichen.

Auf die Plätze – fertig – los!

Bild von: Jacob Lund

Titlebild via Rawpixel.com