Frank Rausch hat über die Leidenschaft zur Computersoftware zum Beruf des Interactions Designers und Typografen gefunden. Bereits als Teenager hat er damit begonnen, Programme zu entwickeln, die bald so aussahen wie die großer Software-Hersteller. Schnell wusste er, dass er irgendwann Informatiker werden würde – damals wurden alle Informatiker, die »irgendwas mit Computer« machen wollten.

Später hat Frank Rausch festgestellt, dass ihn die Gestaltung von Benutzeroberflächen viel mehr interessierte als die dahinter stehende Mathematik – Informatik ist sehr mathematisch. 2003 wurde dann der erste Studiengang Interface Design an der FH Potsdam angeboten, auf den sich Frank direkt gestürzt hat. Dort wuchs die Leidenschaft für Schrift und Typografie. Heute ist Frank Rausch ein bekannter App-Designer und -Entwickler und als selbständiger Experte für digitale Typografie tätig.


Du bist als Sprecher auf der dieses Jahr zum ersten Mal stattfindenden FURE – The Future of Reading. Um was geht es bei der Konferenz und was wird man in deinem Vortrag erfahren? 


Bei der Konferenz FURE – The Future of Reading soll ausgelotet werden, wie wir in Zukunft lesen: Auf welchen Medien, in welchen Formaten und mit welchen ästhetischen Maßstäben die nächste Generation von Lesemedien gestaltet wird. Die Teilnahme an der Design-Konferenz kann ich jedem professionellen Gestalter wärmstens empfehlen.

Frank Rausch / © Foto Norman Posselt


In meinem Vortrag illustriere ich, wie der typografische Entwurfsprozess zukünftig abläuft. Wir leben schon alle in dieser Zukunft, sie ist nur leider bei vielen Typografen noch gar nicht angekommen. Um interaktive, dynamische Medien gestalten zu können, reicht es heute einfach nicht mehr aus, eine Design-Skizze in Sketch oder Illustrator fertigzustellen und sie dann dem Entwickler-Team zur Umsetzung zu überreichen und es hilft auch nicht, sich über digitale Systeme zu beschweren. Für richtig gute Entwürfe müssen wir Gestalter unbedingt die hinter Schriften stehende Technik beherrschen, eben so wie gute Typografen früher das manuelle Schriftsetzen beherrschen mussten. Es geht darum, unabhängig von irgendwelchen Entwickler-Launen auftreten zu können. Vor allem aber geht es darum, die kreativen Möglichkeiten nutzen zu können, die sich hinter einer technischen Gestaltungsexpertise und der damit verbundenen Programmierung verbergen.

 

Illustration von MchlSkhrv


Was genau muss bei der Gestaltung dynamischer Inhalte beachtet werden? Wie unterscheidet sich das von anderen Medieninhalten?



Jahrelang rümpften Typografen ihre Nase über Bildschirme und deren Darstellungsqualität. Das ist heute aber kein Thema mehr. Abseits der Haptik stehen moderne Displays gedruckten Büchern in der Darstellungsqualität in nichts nach.

Heute lesen Menschen Buchstaben genauso wie ihre Großeltern noch vor 50 Jahren. An den Augen und Hirnen hat sich nichts wirklich Grundlegendes geändert. Die Anforderungen an Typografie sind größtenteils unabhängig vom Medium. Buchstaben bleiben Buchstaben, egal ob auf Papier oder auf Glas. Soweit so einfach.

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Der viel größere Unterschied liegt in einer heute völlig neuen Arbeitsweise. Heute können wir nicht mehr über schlechte Bildschirmauflösungen sprechen, sondern müssen darüber nachdenken, wie die Buchstaben auf den Bildschirm gelangen. Und das passiert über die Software – über den Programmcode.

Die wichtigste Einsicht dabei ist, dass wir bei der Gestaltung digitaler Inhalte überhaupt keine direkte Kontrolle über den konkreten Einzelfall haben. Wir entwerfen unsere Layouts zu einem Zeitpunkt, zu dem die Inhalte noch nicht einmal wirklich existieren. Typografen und Gestalter können sich aber indirekte Kontrolle verschaffen, nämlich über den erwähnten Programmcode, der später die Inhalte auf den Bildschirm bringt. Da müssen wir Typografen und Gestalter jetzt unbedingt ansetzen und uns die Finger »schmutzig« machen und uns einmischen. Wir gestalten die »Regeln«, nach denen Inhalte formatiert werden, diese Kompetenz müssen wir uns neu erarbeiten und wieder voll an uns reißen. Programmcode ist nichts anderes als eine Abfolge von Anweisungen, Regeln und Entscheidungen – formuliert als Algorithmen. Der Programmcode bestimmt das Aussehen unserer Typografie.


Gute Typografen mussten früher wissen, wie Schriften z.B. im Bleisatz umgesetzt werden. Wie ist das heute? 


Es ist heute eben genau dasselbe. Nur müssen gute Typografen heute wissen, wie Zeichenkodierung, Text-Parsing und »Reguläre Ausdrücke« funktionieren. Aber es bleibt dasselbe Prinzip: Wer etwas gestaltet, muss das Material verstehen, aus dem dieses »Etwas« besteht und die Werkzeuge beherrschen, die das zu bearbeitende Material formen.

Wer Drucksachen gestaltet, muss sich mit der Drucktechnik auskennen, sie oder er muss zum Beispiel über Papier nachdenken oder unterschiedliche Veredelungsverfahren kennen. Wer Möbel gestaltet, muss sich mit Werkstoffen beschäftigen, Produktionsverfahren verstehen, sich mit Ingenieuren abstimmen. Wer digitale Anwendungen gestaltet, muss mit der zu gestaltende Plattform vertraut sein, interaktive Prototypen bauen können und den Aufwand der technischen Umsetzung eines Entwurfs abschätzen können.

 

Welche Rolle nimmt Typo bzw. Lesetypografie innerhalb von Websites, Apps und anderen dynamischen Anwendungen ein? Wie wichtig ist das und warum?



Text ist die wichtigste Zutat für jede interaktive Anwendung. Ohne Text funktioniert auf der Benutzeroberfläche erstmal gar nichts. Text ist wichtig, auch wenn das viele nicht glauben möchten. Alle anderen grafischen Zutaten könnte ich weglassen. Es geht oft auch ohne Bilder, Icons, Farben oder Linien. Aber ohne das geschriebene Wort ist so ziemlich jedes User Interface unbrauchbar. Oft lesen wir über unsere User Interfaces nicht nur, sondern wir schreiben auch – und wenn es nur unsere Adresse in einem Bestellformular ist. Das würde ohne Text gar nicht funktionieren, da hilft auch kein Emoticon. 

Text spielt in digitalen Produkten die zentrale Rolle, selbst wenn die meisten es nicht bewusst wahrnehmen. Deshalb lohnt es sich auch immer, in Typografie zu investieren. Typografie gibt dem allgegenwärtigen Text eine angemessene, ästhetische und funktionelle Form. Der Text wirkt über gelungenen Typografie unbewusst – das funktioniert unglaublich gut und Unternehmen können davon profitieren. 

Viele Unternehmen lassen sich heutzutage eigene Hausschriften maßschneidern, weil sie erkannt haben, dass diese unterschwellige Art des Brandings dem Unternehmen eine unverwechselbare Stimme verleiht. Also muss auch über die digitale Typografie nachgedacht werden.

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Welche Bücher kannst du Typografen und Designern zu dem Thema empfehlen?


Bücher gibt es zu diesem speziellen Thema noch keine, dafür aber sehr gute Artikel. Ich habe hier eine Leseliste mit deutschen und englischsprachigen Quellen zusammengestellt, die sowohl gestalterische Grundlagen als auch technische Aspekte der digitalen Typografie abdecken.

 

Und was soll der normale Typo-Anwender ohne Programmierkenntnisse und ohne große Designkenntnisse aus deiner Sicht machen, wenn er auf eine gute Typografie bauen möchte?

 

Auch Laien können die Qualität ihrer Texte verbessern – ohne Programmierkenntnisse. Der einfache erste Schritt besteht darin, sich die Grundregeln zu den korrekten Zeichen einzuprägen und anzuwenden. Einen guten Überblick bietet diese Seite: http://typogui.de/

Wenn ein Laie lernt, wie er die grundlegenden Parameter Schriftgröße, Laufweite, Zeilenlänge und Zeilenabstand richtig einstellt und die Regeln dazu kennt, werden dessen Entwürfe sehr schnell sehr viel besser. So sollte beispielsweise ein Lesetext im Web heutzutage mindestens 20 Punkt groß und die Zeilen idealerweise zwischen 50 und 70 Zeichen lang sein.

Wer die Grundlagen beherzigt, macht schon 80% richtig. Wer die Notwendigkeit guter Typografie verinnerlicht, ist ebenfalls auf dem richtigen Weg. Bei meiner Arbeit mit der Programmierung geht es dann eher um die verbleibenden 20% zur Perfektion.



Heute schreiben und publizieren Menschen weltweit Inhalte über das Internet. Selten taucht das Thema im Netz auf. Hat sich mit dem heute selbstverständlichen Typo-Einsatz nicht auch das Leseverhalten und die Wahrnehmung von Typografie verändert und wie?



Es ist heute auch viel einfacher als früher, selbst Musik zu machen oder selbst Filme zu drehen. Die Wahrnehmung hat sich vielleicht geändert, weil die Einstiegshürde sehr viel niedriger ist. Sogar die Veröffentlichung an ein Millionenpublikum ist heute nur ein paar Klicks entfernt.

Aber um wirklich gute Musik, gute Filme, gute Typografie zu machen, braucht es immer noch talentierte und gut ausgebildete, professionelle Experten. Die Tools sind einfacher zugänglich und leichter zu bedienen. Um die Tools wirklich bedienen zu können, braucht es aber immer noch Wissen und Erfahrung.

Im Gegensatz zu Musik und Filmen findet Typografie unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der meisten Nicht-Typografen statt. Schrift fällt dem Laien meist nur auf, wenn sie ganz besonders schlecht lesbar oder manieriert ist. Und das ist vollkommen in Ordnung, denn meist soll die Form von Text nicht auffallen, sondern einfach nur funktionieren. Diese Funktion lässt sich allerdings stark optimieren.


Glaubst du, dass die Gestaltung guter Typografie wirklich Zukunft hat? Oder findet Typo-Arbeit in Zukunft automatisiert über Tools und Algorithmen statt? 


Ich schätze es wird so sein wie bei vielen anderen Berufen auch. Bald können die öden, sich wiederholenden, stumpfen Seiten des Berufsalltags durch Computerprogramme und Roboter ersetzt werden. Und das birgt viele Vorteile und ist nicht schlecht! Ich freue mich riesig auf den Moment, wo ein Algorithmus einen tollen Flattersatz umbrechen kann oder ein harmonisches komplexes Seitenlayout ohne mein direktes Zutun entwerfen kann. Wir werden dann als Gestalter dafür zuständig sein, den Computern diese notwendigen Fähigkeiten beizubringen. Und andere Gestalter können auf diese Fähigkeiten aufbauen und noch bessere digitale Entwürfe in geringere Zeit gelingen lassen. Wir Schriftgestalter müssen uns jetzt nur endlich richtig an digitale Materialien und damit verbundene Werkzeuge herantrauen.

Kreative Berufe werden auch noch eine ganze gute Weile vor Algorithmen sicher sein. Der Mensch lässt sich hier noch schwerlich ersetzen. Computer können viel, aber um die Ecke denken, Gefühle entwickeln und aus dem Bauch heraus entscheiden können sie noch lange nicht.

 

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Kannst du den Erfolg guter Typo über das Gefühl hinaus mit Zahlen, Klickraten und Conversions belegen? 


Typografie ist eher eine qualitative Disziplin. Ich will aber nicht ausschließen, dass es sinnvolle Messverfahren gibt oder man diese entwicklen kann, um die Qualität guter Typo in faktische Zahlen fassen können. Natürlich könnten wir versuchen, zu belegen, dass mehr Leute abspringen, wenn man zu kleinen Text, schlechte Schriften oder einen gequetschten Zeilenabstand verwendet. Aber man muss zugeben – in Sachen Lesbarkeit wird viel ertragen, weil die Probleme den meisten Menschen nicht bewusst sind. Deshalb sind rein quantitative Messverfahren hier nicht wirklich zielführend.

Ich würde eher mit einem Qualitäts- und Professionalitätsanspruch argumentieren. Wenn ein Unternehmen oder eine Marke wirklich Wert auf gute Gestaltung, professionelle Fotografie und eine begeisternde User Experience legt, wird diese auch für gute Typografie zu haben sein und in diese investieren wollen.

Ein schönes Beispiel für gute Typografie, die ein Unternehmen auch wirklich erfolgreich gemacht hat, ist Medium.com. Die wenigsten Nutzer werden wohl bewusst wahrnehmen, wie viel Aufwand dort hinter der Bühne betrieben wird, um mikrotypografisch korrekte und ideal lesbare Texte zu gewährleisten (schaut euch dazu unbedingt den Artikel vom Medium-Typografen Marcin Wichary in meiner Leseliste an). Aber diese Detailversessenheit und die geschmackvolle und ausgezeichnet lesbare Präsentation haben ganz wesentlich zum Erfolg der Plattform beigetragen.


Wenn ein Unternehmen dein Können anfragt, wie genau sieht die Arbeit dann aus?


Zunächst müssen die richtigen Fragen gestellt werden: Wer soll das Produkt nutzen? Was sind die Ziele? Welche Gestaltung passt zum Genre? Welches Budget ist überhaupt realistisch? Sobald alle strategischen und konzeptionellen Fragen geklärt sind, kann ich mit einem Entwurf beginnen.

Wenn es nur darum geht, einen vorhandenen Entwurf typografisch-handwerklich gerade zu ziehen, geht das relativ flott. Aber oft steckt der Teufel im Detail und man muss sich viele Gedanken über die technische Implementierung machen. Oft besteht meine Aufgabe dann darin, zwischen Designern und Technikern zu vermitteln und wirklich funktionierende Brücken aufzubauen. 

Ich biete aber auch Workshops an, bei denen ich Grundlagen zu User Interface Design und digitaler Typografie vermittle.



Du hast eine Wikipedia-App entwickelt? Was hat es damit auf sich, was war die Aufgabe und wo kann man die App herunterladen?



Wikipedia ist eine ideale Testumgebung für meine Thesen zur digitalen Textgestaltung. Hier kann ja jeder mitmachen, bei der Formatierung herrscht ein ziemlicher Wildwuchs, der irgendwie gebändigt werden muss. Außerdem sind dort Milliarden von Artikeln in zig Sprachen vorhanden – die alle per Hand umzuformatieren wäre völliger Quatsch.

Meine App »V for Wikipedia« zeigt die Original-Inhalte aus Wikipedia an, analysiert sie dabei aber vorher in Echtzeit und formatiert den Text dann an vielen relevanten Stellen deutlich um. Das Layout ist komplett neu und verwendet eine grundsätzlich andere typografische Gestaltung als Wikipedia.



Auch auf mikrotypografischer Ebene versuche ich, in der App gestalterisch alles zu optimieren, was technisch überhaupt möglich ist. Die Anführungszeichen und Apostrophe werden beispielsweise automatisch durch ihre typografisch korrekten Pendants ausgetauscht und schöne Umbrüche erzeugt. Momentan arbeite ich unter anderem daran, mehr Kontrolle über die automatische Silbentrennung unter iOS zu gewinnen.

Die App »V for Wikipedia« für iPhone, iPad und Apple Watch könnt ihr hier App Store herunterladen »

Und hier Vorher-Nachher-Beispiele, die die Layout-Verbesserungen der V-App offensichtlich machen:

 

In der App werden typografisch falsche Anführungszeichen und Apostrophe automatisch gegen die typografisch korrekten Zeichen ausgetauscht. Den Code dafür hat Frank als Open-Source-Modul veröffentlicht, den kann also jeder Entwickler kostenlos in seiner iOS-App verwenden: https://github.com/frankrausch/Typographizer

Ein einzelnes Wort in der letzten Zeile sieht immer etwas verloren aus. Deshalb hat Frank Rausch in der App dafür gesorgt, dass das vorletzte Wort unter den jeweiligen Voraussetzungen immer mit in die letzte Zeile rutscht.

Die App fügt beim Header-Layout im Artikeltitel immer einen Umbruch nach einem Doppelpunkt ein. Außerdem landet noch ein Haarspatium vor dem Doppelpunkt und alles danach wird kursiv.

Die App erkennt Wikipedia-typische Artikelmuster wie »Liste von« und »List of«. Oft steht auch im Titel etwas in Klammern am Ende. Weil die App das vorab erkennt, kann sie darauf mit verbessertem Layout reagieren.

 

Alle Änderungen macht die App erst, während die Inhalte geladen werden und immer auf Basis der definierten Formatierungsregeln. In den Original-Daten von Wikipedia sind keine entsprechenden Layout-Informationen vorhanden. Das tolle an dieser Typo-Gestaltung ist, dass die Regeln nur einmal aufgestellt wurden und jetzt Millionen von Artikeln eine bessere Formatierung aufweisen, ohne dass man diese für jeden Artikel einzeln anpassen müsste.



Womit möchtest du dich in Zukunft puncto digitaler Typografie beschäftigen? Was sind deine persönlichen Ziele als selbständiger Interaction Designer und Typograf?



Im digitalen automatischen Schriftsatz warten unglaublich viele Details, die überhaupt nicht gelöst sind. Ich würde das als wahre »Goldgrube« für jeden könnenden Typografen bezeichnen und bleibe natürlich an dem Thema dran. Hier ist aber so viel Arbeit vorhanden, dass sich wirklich viele und gute Designer, Typografen und Gestalter damit beschäftigen können. Eine manuell gestaltete Seite einer erfahrenen Typografin sieht natürlich immer gut aus, während der Programmcode an Sonderfällen oder anspruchsvollen Aufgaben scheitert. Ich bin mir aber sicher, dass sich die Qualität des Ergebnisses in den nächsten Jahren immer mehr annähern wird. 

Mir persönlich wird weiterhin wichtig bleiben, dass Typografie als ein selbstverständlicher Bestandteil des User Interface Designs gesehen wird und dass bei der Weiterentwicklung der Disziplin die richtigen technischen Schwerpunkte für die Ausbildung gesetzt werden. Dafür setze ich mich ein.

 

Wenn ihr Frank Rausch und viele spannende Sprecher zum Thema Digitalisierung und Design persönlich kennenlernen wollt und euch für die Gestaltung zukünftiger Print- und Digitalmedien interessiert, kommt auf die FURE – The Future of Reading. Karten und nähere Infos über: http://www.futureofreading.de

 

FURE – The Future of Reading
Design Konferenz
24. November 2017, Münster
http://www.futureofreading.de

Veranstaltet von Patrick Marc Sommer (Typoint, Design made in Germany)
und Prof. Rüdiger Quass von Deyen (MSD Münster School of Design, Neudenken Now, KD1)

 

Die begleitende Kollektion zum großen Thema »Digitale Typografie« könnt ihr hier ansehen »

Illustration ganz oben: Daria_I