Der Termin steht, die Location ist gefunden, auch der Catering-Service weiß Bescheid und ein grundsätzliches Motto ist ebenfalls am Start. Jetzt fehlen eigentlich nur noch die Gäste! Und dafür braucht es natürlich die passende Einladung. Egal ab ihr eine digitale Einladung per E-Mail versendet oder eine Karte drucken lassen wollt, die Einladung selbst ist ziemlich wichtig. Und es kann sogar Spaß machen, sich darum zu kümmern! Ihr dürft euch jetzt mit Farbpaletten, Typografie und passenden Bildern beschäftigen und bringt alle Event-Details in einem einzigen Design zusammen. Wer hier richtig plant und auch wirklich alle Details achtet, ist natürlich im Vorteil. Einsteiger und Design-Neulinge erfahren in diesem Artikel, welche grundsätzlichen Dinge es zu beachten gilt.

Ihr habt keine Bildbearbeitungssoftware zur Verfügung? Testet Shutterstock Editor! Mit der einfach zu bedienenden Design-Software könnt ihr Vorlagen sehr schnell und unkompliziert individualisieren, habt Zugriff auf viele effektive Funktionen, Schriften und alle benötigten Bilder und könnt so eure ganz eigenen Einladungen für Parties, Hochzeiten, Geburtstage etc. gelingen lassen.

Lest euch durch unsere 21 Profi-Tipps und entwerft dann eure eigenen Einladungen!


1. Bestimmt die Maße eurer Karte

Je nach Typ eurer Veranstaltung oder Party und je nach Kontext und Medium, sind entsprechende Maße gefordert. Die Maße jeweiliger Einladungskarten unterscheiden sich stark, manchmal muss man auch verschiedene Größen begleiten bzw. Karten in verschiedenen Größen zur Verfügung stellen. Unten haben wir mal einige der wichtigsten Maße gelistet –  das Bild unten entspricht den üblichen US-Größen in Zoll (weil es sich bei diesem Artikel um eine Übersetzung handelt), wir haben unten deswegen nochmal Standard-Größen für Hochzeitskarten in Deutschland angehängt.

Popular card dimensions

Hier einige der wichtigsten bzw. regelmäßig genutzten Formate für Hochzeitskarten (Deutschland). Informiert euch beim Druck besser vorher, ob etwaige Beschränkungen bestehen, die sich preislich auswirken (falls ihr bei einer bestimmten Druckerei drucken möchtet) und informiert euch auch über die passenden Kuvert-Größen.

Einzelkarte:

quadratisch – standard: 12,0 x 12,0 cm
rechteckig – standard: 10,5 x 15,0 cm
rechteckig – groß: 12,0 x 17,2 cm
Din-A-lang – standard: 18,5 x 9,5 cm

Din A 6 – quer oder hochkant: 14,9 cm x 10,5 cm
Lang Din – quer oder hochkant: 10,5 x 21cm

Doppelkarte:

quadratisch – klein: 10,0 x 10,0 cm
quadratisch – standard: 12,5 x 12,5 cm
quadratisch – standard: 13,5 x 13,5 cm
quadratisch – groß: 14,0 x 14,0 cm
quadratisch – XXL: 18,0 x 18,0 cm
rechteckig – standard: 10,5 x 15,0 cm
rechteckig – groß: 12,0 x 17,2 cm
Din-A-lang – standard: 18,5 x 9,5 cm
gefaltetet DIN A6: 10,5 x 14,9 cm

 

2. Beginnt früh mit der Gestaltung an, damit ihr ausreichend Zeit habt

Jedes einigermaßen durchdachte Zeit beansprucht Zeit für Ideenfindung und Umsetzung. Vermeidet es, eure Arbeit in völligem Hetz fertigstellen zu müssen. Plant die Arbeit zeitnah und kalkuliert ausreichend Zeit für Korrekturen und für die Finalisierung. Ihr solltet unbedingt Zeit in die Erstellung des grundsätzlichen Layouts, in die Schriftauswahl und in die Farbabstimmung investieren.

Woman designing invitation on laptop
Computer-Mockup von SFIO CRACHO, Hochzeitsdesign von Alewiena_design

3. Beschäftigt euch mit Farbwirkungen & Farbtheorien

Gekonnt eingesetzte Farbtheorien bzw. passende Farbkonzepte machen gute Designs aus. Hier geht es darum, unterschiedliche Farben stimmig zusammenzubringen, um ein bestimmtes Gefühl oder eine bestimmte Grundfarbe zu begleiten. Setzt Farben nicht einfach beliebig ein – überlegt euch, welche Farben wirklich funktionieren und recherchiert die Bedeutung und jeweilige Wirkung einzelner Farben und deren Zusammenstellungen.

Lest euch dazu die Artikel »Farbpsychologie: Farbeinsatz in Werbung und Marketing« und »Laune. Stimmung. Farbe!« durch.

Abstract swirls of paint color
Bild von vhpicstock

4. Findet euren eigenen Stil

Die meisten Einladungen ähneln sich leider sehr oder sie verfolgen einen bereits bekannten Stil. Der grundsätzlich eingeschlagene Stil macht die gesamte Aufmachung eurer Karte aus, dazu zählt die Farbkombi, eingesetzte Illustrationen oder Fotos und die Schrift. Den wirklich passenden Stil für eure Einladung zu finden ist oft gar nicht so einfach, weil euch eine Menge Möglichkeiten zur Verfügung stehen und ihr sehr viele unterschiedliche Wege einschlagen könnt. Deswegen lohnt es sich, etwas Zeit in die Recherche und in eine Art Konzept zu stecken. Versucht so, die Optionen etwas einzuschränken und die Gestaltung möglichst stark auf eine bestimmte Idee hin auszurichten.

Mood board shows watercolor style for invitation
Linkes Bild von Floral Deco, Bild oben von Iisima, Bild unten von Floral Deco

Ein Mood-Board (Artikel vom US-Blog auf Englisch) hilft euch dabei, inspirierende Illu-Beispiele, Styles, Typo-Vorlagen und Farbmuster zusammenzubringen und dann entsprechend auszusieben. Ihr könnt natürlich auch Sites wie Pinterest durchforsten, um fertige Einladungskarten zu sammeln, die euch gut gefallen oder ihr durchsucht Shutterstocks riesiges Archiv und stellt eine Kollektion mit passenden Vorlagen für Einladungskarten zusammen.

5. Experimentiert mit Vorlagen

Professionelle Vorlagen helfen euch beim Einstieg. Wenn ihr kein Designer seid oder noch keine Einladungen gestaltet habt oder in großer Eile seid, sind Vorlagen eine wirklich gute Hilfe. Shutterstock bietet unendlich viele vektorbasierte Einladungs-Vorlagen, von Hochzeits- zu Weihnachtsfeiern, ihr findet dort so gut wie alles. Die Dateien sind auch einfach in Adobe Illustrator anpassbar. Oder ihr macht es euch noch leichter und verwendet die professionellen Vorlagen in Shutterstock Editor, mit dem einfach zu bedienenden Bildbearbeitungstool kommt ihr sogar als Nicht-Designer zurecht.

Party invitation templates
Hochzeitseinladung von Ivan Negin, Geburtstagseinladung von littleWhale, Weihnachtseinladung von Vasya Kobelev

Ihr werdet bemerken, dass sich in vielen Vorlagen Beispieltexte befinden oder Text-Platzhalter (“Lorem Ipsum”) und manchmal beinhalten die Vorlagen auch ein Farbmuster, das euch zeigt, wie Schriften und Farben aufeinander abgestimmt wurden. In der Vorlage sind das Design und die Illustrationen meistens schon perfekt ausgearbeitet, ihr müsst dann nur noch den Text ändern oder könnt die Farben anpassen, um die eigentlich schon fertige Einladung euren Bedürfnissen entsprechend zu finalisieren. In Illustrator geht das mit dem Textwerkzeug (T) und den Panels für Farben und Swatch-Dateien.

6. Definiert euer Farbkonzept

Ein durchgängiges, konsistentes Farbkonzept bringt alle Design-Elemente zusammen und bestimmt die Gesamtwirkung der Einladung. Beim Farbschema geht es um mehr als nur den Eindruck, die Natur und der grundsätzliche Gedanke eurer Einladung wird über die Farben spürbar. Lebende Farben können sich zum Beispiel für Geburtstagseinladungen eignen, gedämpfte Farbpaletten sieht man öfter bei Hochzeitseinladungen.

Painbrushes and paint swatches
Bild von Bukhta Yurii

Die richtigen Farben zusammenzubringen kann einen schnell überfordern, insbesondere wenn ihr nicht mit den dahinter stehenden Farbtheorien vertraut seid. Um den Prozess hier etwas zu verkürzen, haben wir Farbpaletten für euch zusammengestellt, aus denen ihr das Passende für euch wählen könnt. Die 101 Farbmuster oder die 25 Retro-Farbpaletten sind eine gute Unterstützung.

7. Sucht nach hochwertigen und passenden Schriften

Hochwertige Schriften sind insbesondere dann wichtig, wenn ihr ganz eigene, individuelle Einladungskarten entwerft. Genau wie alle anderen Designelemente auch, wirken Schriften und bestimmen die Gesamtkomposition. Platt gesagt kommuniziert jede Schrift bzw. deren Gestaltung eine ganz eigene Haltung und transportiert eben nicht nur den eigentlichen Inhalt. Die Gesamtwirkung eurer Einladungskarte ändert sich, je nachdem welche Schriftart ihr einsetzt. Schreibschriften zum Beispiel strahlen oft Eleganz aus, serifenlose Schriften wirken dagegen eher lockerer.

Free hand drawn font
Schrift von Very_Very

Es gibt viele Sites, auf denen ihr Schriften findet – es gibt auch viele frei verfügbare Schriften. Einige der frei nutzbaren Schriften sind aber nicht wirklich fertig ausgestaltet. Es gibt aber einige vertrauenswürdige Websites, auf denen ihr kostenfrei nutzbare und auch hochwertige Schriften findet. Wenn ihr eure Einladung in Editor gestaltet, stehen euch dort bereits ausgewählte und direkt nutzbare Schriften zur Verfügung – darunter auch Schreibschriften, die sich für viele Einladungen eignen, sind dort zu finden.

Ihr habt keine Lust und keine Zeit, nach passenden Schriften zu suchen? Schaut euch diese 20 Gratis-Schriften an, vielleicht ist dort das Passende dabei.

8. Setzt eher wenige, klassische und wirkungsvolle Schriften ein

Jetzt wisst ihr, wo ihr Schriften findet – ihr müsst deswegen aber nicht gleich die verrücktesten Schriften auswählen. Typografie spielt eine entscheidene Rolle und ihr müsst damit alle möglichen Details und – wie gesagt – auch eine Grundstimmung begleiten können. Sucht euch wenige, dafür aber sehr gut funktionierende Schriften aus und setzt nur 2, höchstens 3 verschiedene Schriftarten ein – mal so als einfache Grundregel. Achtet auf die gewünschte Lesbarkeit und setzt visuell außergewöhnliche Schriftarten nur für die Überschriften oder für den Titel auf dem Cover ein.

Invitation mockup using script font
Bild im Hintergrund von Ariadna Nevskaya, Geburtstagsvorlage von LineTale, Schriften sind: Montserrat und Yukikato

Stellt euch einfach mal vor, dass jede Schrift eine für sich stehende menschliche Stimme repräsentieren würde. Dann wird euch schnell bewusst, dass zu viele verschiedene Schriften ziemlich großes Durcheinander stiften und die Einladung so nicht mehr wirken kann oder einfach nur »laut« rüberkommt. In so einem Lärm geht der Inhalt verloren. Wenn ihr wirklich passende Schriften auswählt, könnt ihr damit effektiv arbeiten und dann kann auch eine zweite, eher verspielte Dekor-Schrift auf einer Einladung wirken.

Ihr seid euch nicht sicher, welche Schriften ihr wählen sollt? Lest euch diesen Artikel (auf Englisch) durch und erfahrt, wie ihr zusammenpassende Schriften findet

9. Lasst die Karte nicht überfüllt wirken

Wenn ihr eigene Einladungskarten entwerft, also ohne Templates bzw. Vorlagen arbeitet, müsst ihr darauf achten, die Einladung nicht überladen wirken zu lassen. Arbeitet mit weniger Design-Elementen und wählt diese gezielt aus. Ein Schlüsselkonzept ist es, mit leerem Raum bzw. ausreichend Negativfläche zu arbeiten. Wenn das Auge etwas auf eurem Entwurf wandern kann, werden die einzelnen Elemente eurer Einladung auch viel besser erfasst und der Betrachter fühlt sich nicht durch zu viel Info überfordert. Es ist völlig legitim, ausreichend Fläche zwischen Texten und Bildern einzusetzen.

Invitation mockup with negative space design
Hintergrund von CallMeStasya, Hochzeitsvorlage von Alewiena_design

Was die Schrift angeht – lasst etwas Platz zwischen den einzelnen Veranstaltungsdetails. Vermeidet es, Texte übereinander zu stapeln oder die Schrift in viel zu kleine Quadrate zu pressen. Eng und zu dicht gestellte Texte lasen sich schwer erfassen.

10. Richtet Texte eher zentral aus

Korrekt gestellte Typo ist elementar. Die meisten Einladungen beinhalten ja keine langen Texte, deswegen bietet es sich an, diese zentral auszurichten. Wenn ihr Texte link- oder rechtsbündig ausrichtet, sieht die Einladung schnell unausgewogen aus – und scheint optisch zu kippen. In Editor könnt ihr die Textausrichtung ganz schnell ändern – auf der linken Seite findet ihr das Panel für die Textausrichtung.

Invitation mockup with center aligned text
Hintergrund von TabitaZn, Illustrationen von LineTale, Hochzeitstext von LuFei

11. Arbeitet mit Und-Zeichen

Und-Zeichen wirken auf Einladungskarten ziemlich gut. Die Schwünge und Enden lassen sich insbesondere im Titel/Aufmacher gut einsetzen. Anstatt dort Namen mit einem »und« zu verbinden, testet den Einsatz des Und-Zeichens. Das kleine Zeichen schenkt eurer Einladung oft den gewünschten Extra-Funken Individualität und Stil.

Free fonts with ampersands

1. Prata 2. Playfair Display 3. Alice 4. Rochester 5. Niconne 6. Vidaloka 7. Ovo 8. Berkshire Swash 9. Petit Formal 10. Elsie 11. Gravitas One 12. Rozha One

Oben seht ihr eine Auswahl unterschiedlicher Und-Zeichen, die dazugehörigen Schriften sind unter der Grafik nummeriert einsehbar. Legt die Und-Zeichen hinter oder zwischen zwei Namen – die hübschen Zeichen könnt ihr auf immer neue, spannende Art und Weise einsetzen.

12. Auch Details müssen lesbar sein

Bei einer Einladung geht es aber natürlich nicht ausschließlich um die Ästhetik. Die Einladung erfüllt einen Zweck und Nutzen. Ihr möchtet Personen über eine wichtige Veranstaltung informieren und ihnen sagen, warum, wann, wie und wo die Gäste hinkommen sollen.

Calligraphy practice handwriting
Bild von Kseniya Maruk

Um auch wirklich alle Details lesbar zu halten, denkt an entsprechende Schriftgrößen. Der Veranstaltungsort und das Datum sowie eine bestimmte Uhrzeit müssen direkt gesehen und gelesen werden können. Diese Basisinfos solltet ihr eher nicht in Condensed-Schrift (schmal laufend) und auch nicht in visuell ansprechender Schreibschrift setzen. Die Schriftfarbe sollte mit dem Hintergrund kontrastieren, damit die Lesbarkeit unterstützt wird. Dunkle Schriftfarbe steht beispielsweise vor einem hellen Hintergrund oder umgekehrt.

13. Beweist Konsistenz bzw. Durchgängigkeit

Wenn ihr Einladungen erstellt, die aus mehreren Einzelteilen bestehen, was oft bei Hochzeitseinladungen der Fall ist, solltet ihr euch um ein durchgängiges Thema, einen bestimmten Look und gemeinsamen Gestaltungsaufbau bzw. ein Raster bemühen. Setzt in jedem Fall dieselbe Farbpalette, dieselben Schriftarten, selbe oder ähnliche Illustrationen und Fotos ein. Die Proportionen und Abstände sollten ebenfalls gleich aufgebaut sein. Das Beispiel unten macht das ganz gut verständlich.

Invitation pieces in consistent visual style
Bild von Alewiena_design

14. Baut Fotos und Bilder ein

Einladungen müssen nicht ausschließlich mit Illustrationen oder handgezeichneten Elementen arbeiten. Ihr könnt auch Fotos, persönliche Aufnahmen und ganze Bildserien einsetzen. In dem Flatlay unten seht ihr, dass Fotos eine Einladungskarte schnell dreidimensional und auch authentisch wirken lassen können. Wenn ihr eure eigenen Entwürfe mit Shutterstock Editor erstellen möchtet, könnt ihr direkt über das Tool nach passenden Bildern aus der Shutterstock Kollektion suchen oder auch eure eigenen Bilder hochladen.

Holiday invitation mockup using photography
Hintergrund von Bo.graphic, Weihnachts-Flatlay von Fortyforks

15. Fügt Texturen hinzu

Wenn ihr eure Einladung auf flaches Papier druckt, kann euer Design etwas glanzlos und flach wirken – ihr solltet euch dann um einige zusätzliche Details und Veredelungsschritte kümmern. Versucht beispielsweise, euren Designs etwas mehr Dimension zu schenken. Das geht mittels Überdruck, Ein- oder Aufprägungen oder mit dem Letterpress-Verfahren.

Embossed invitations
Bild von Dzikavitski Artsiom

Eingeprägte Bereiche erscheinen unterhalb der Oberfläche (siehe Bild oben), während aufgeprägte Bereiche oberhalb der Papierfläche sichtbar werden. Letterpress-Verfahren hinterlassen sichtbare Druckbereiche für Texte oder Bilder – das Verfahren kann mit oder ohne Farbe eingesetzt werden. Alle diese Prozesse (es gibt natürlich noch mehr) sorgen für einen Wow-Faktor und lassen Einladungen besonders wirken. Natürlich sorgen Veredelungsprozesse für Mehrkosten. Insbesondere minimalistische Designs lassen sich damit aber toll aufbereiten.

16. Versucht, die Karte so persönlich und authentisch wie möglich wirken zu lassen

Heute werden eigentlich alle Einladungen digital über den Rechner entworfen, oft kommen dabei kostenlose Bildbearbeitungstools zum Einsatz, ähnlich unserem Editor. Das Werkzeug bestimmt allerdings oft das Aussehen der Karten. Stecht aus der Masse heraus und baut auf alte Methoden! Setzt handgeschriebene Elemente in eurer Karte ein, versucht euch mit Kalligrafie, arbeitet mit Wasserfarben oder getrockneten Blättern, mit Düften und anderen haptisch erfahrbaren Elementen. Achtet bereits bei der Erstellung auf evtl. benötigten Platz und erstellt ein Muster, bevor ihr euer Design in den Druck gebt.

Add hand drawn elements to cards
Bild von jujikrivne

17. Experimentiert mit metallischen Farben oder mit Folienprägungen

Ganz besondere Einladungen – z. B. für Hochzeiten und volle Geburtstage – glänzen durch aufwändige Veredelungen. Metallische Akzente machen eine Einladung zu etwas ganz Besonderem. Überlegt, ob ihr mit Folienprägung oder metallischen Farben arbeiten möchtet. Metallische Farben eignen sich für Ränder, Illustrationen oder für Schriften. Wenn ihr eure Karte so veredeln möchtet, stimmt euch aber unbedingt mit der Druckerei eures Vertrauens ab.

Invitation mockup with gold foil lettering
Hintergrundbild von Ariadna Nevskaya, Hochzeitseinladungs-Vorlage von Alewiena_design, Folienschrift von detchana wangkheeree

18. Prüft den Farbmodus nochmal

Die verschiedenen Farbmodi können Einsteiger verwirren. Hier ein englischsprachiger Artikel zum Einsatz von RGB und CMYK Farben. Wenn ihr eigene Entwürfe angeht, ist es absolut wichtig, das richtige Farbprofil einzusetzen. Wenn ihr im falschen Farbprofil arbeitet, wird das Ergebnis nachher nicht wie gewünscht rüberkommen.

RGB and CMYK color modes
Bild von petrroudny43

Ganz einfach gesagt, könnt ihr Einladungen, die ausschließlich online verschickt werden, im RGB-Modus gestalten. Sobald ihr die Einladung drucken möchtet, stellt diese auf CMYK-Modus.

19. Kümmert euch auch ums Packaging

Einladungen bestehen oft aus mehreren Karten – insbesondere bei Hochzeitseinladungen ist das der Fall. Die Kuverts müssen dann ebenfalls entsprechend passen. Diese können natürlich auch bedruckt werden, auf jeden Fall solltet ihr aber die passende Größe auswählen und euch mit der Kartengestaltung selbst gleich auch um die dazu passenden Umschläge kümmern. Die Karte/n und der dazu passende Umschlag zusammen machen die Einladung erst so richtig perfekt.

Invitations and envelopes
Bild von LightField Studios

Kümmert euch darum, dass die Verpackung (also der Umschlag bzw. das Kuvert) den Inhalt (die Karte) stimmig einleitet und beide Elemente ein visuelles Ganzes bilden. Es bietet sich hier natürlich wiederum an, auf dieselben Farben aufzubauen, dieselben Schriften einzusetzen und auch Bänderfarben und Applikationen mit der Karte abzustimmen.

20. Setzt hochwertiges Papier ein

Gedruckte Einladungen wirken ganz maßgeblich über das Papier. Die Textur wird fühlbar, das Papier riecht etc. Die Papierart ist deswegen genauso wichtig wie das Design selbst und bestimmt das Ergebnis des Druckes.

Types of paper products
Bild von Coprid

Papiersorten gibt es unendlich viele – von durchscheinenden Optionen bis zu dicken, leinenartigen Pappen ist alles zu haben. Die meisten Einladungen werden auf sich weich anfühlenden Karton gedruckt. Es stehen euch aber noch viele andere Möglichkeiten zur Verfügung. Jede Papiersorte zeichnet sich durch eigene Druckeigenschaften, jeweilige Textur und Gewicht aus. Tolle Papiere für den Digitaldruck bietet euch z. B. Metapaper.

21. Vergesst die Dankes-Karten nicht!

Sobald die Veranstaltung beendet ist, denkt auch daran die dazugehörigen Dankes-Karten an die erschienenen Gäste, Unterstützer und an alle Personen, die euch Geschenke oder andere Dinge beigesteuert haben, zu senden. Zeigt und beweist euren Gästen, dass ihr die Zeit mit ihnen genossen habt, indem ihr eine handgeschriebene Notiz anfügt. Dankes-Karten müssen nicht genauso aufwändig wie die Einladung selbst daherkommen. Wenn ihr eure Einladungskarte entwerft – kümmert euch auch gleich um die Dankes-Karte und erstellt einen schnellen Erst-Entwurf mit Shutterstock Editor.

Mockup of thank you note
Hintergrundbild von MaddyZ, Hochzeitseinladung von INGA TOMASEVIC, Schriften: Yukikato und Montserrat

Coverbild von Floral Deco

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