
Dan Fletcher war Redaktionsleiter bei Facebook und hat für Bloomberg und das TIME Magazin geschrieben.
Als ich zum ersten Mal meine Bilder auf soziale Netzwerke hochgeladen habe, war für mich der schwerste Teil das Klicken des ‘Teilen’ Buttons.
Ich bin Journalist, also hatte ich überhaupt kein Problem meinen Freunden und Followern alles zu zeigen, das ich veröffentlicht hatte. Aber Fotos waren etwas anderes – etwas das von einer persönlichen Vorliebe herstammt und deshalb etwas sensibler Feedback gegenüber ist, als meine professionelle Arbeit. Wenn etwas mit meinen Artikeln falsch lief oder ich negative Kommentare bekam, war es einfach dem Chefredakteur die Schuld in die Schuhe zu schieben. Die Fotos aber waren alle von mir. Werke die vom Ausprobieren verschiedener Linsen herstammen oder dem Arbeiten mit Lightroom in meiner spärlichen Freizeit.
Als ich mich mehr und mehr mit der Idee anfreundete einige der Fotos zu teilen, die auf meinem Harddrive gespeichert waren, wurde klar, dass mir das Teilen enorm viel brachte. Es half mir dabei mit anderen Fotografen in der Branche Kontakt zu knüpfen, Feedback zu meinen Arbeiten einzuholen und, komischerweise, den Kontakt mit alten Freunden wieder herzustellen, der sich mit der Zeit verlaufen hatte. Viele dieser Freunde hatten Interesse an Fotografie; eine Tatsache, die mir bislang gar nicht bewusst war.
Es gibt jedoch eine richtige Art zu Teilen. Ich selbst habe die Feeds der sozialen Netzwerke bei TIME, Bloomberg und schließlich bei Facebook gemanagt. Deshalb habe ich einen starken Sinn für Etikette in den sozialen Medien entwickelt. Wenn Sie mehr Ihrer eigenen Fotografien online teilen wollen, sollten Sie die folgenden drei Tipps im Hinterkopf behalten. Und obwohl diese Tipps spezifisch für Facebook verfasst wurden, gilt ihr Grundton doch für alles was Sie teilen möchten.
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